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Auckland Vol. 3.

Mit einem schönen Frühstück zu viert starteten wir in den ersten vollwertigen Tag der Großfamilie Svensson in Neuseeland.
Die erste Nacht in Caro&Holgers Wohnmobil war gut und erholsam - Melle und ich haben auch sehr gut geschlafen. Es ist merkwürdig, jetzt nicht mehr “alleine” durch die neuseeländische Weltgeschichte zu reisen. Man schläft ein und weiß, dass nur wenige Meter entfernt vertraute Menschen liegen.
Den Campingplatz “Takapuna Beach” hatten Melle und ich ja schon im Vorfeld ausgewählt. Die gewünschten Kriterien haben sich auch jetzt schon bewährt: Eine kurze Anfahrt vom Flughafen Auckland, gute Ausstattungen, ein wunderschöner Blick aufs Meer und Stromversorgung für alle (Die steinzeit-ähnlichen Zustände ohne Watt und Ampere sind ja nun mittelfristig für uns vorbei:) ).
Das erste Ziel der heutigen Stadtrundführung lautete “Mount Victoria Lookout”. Für Melle und mich zwar schon bekannt (siehe Korrespondentinnenvideo), aber da man von diesem Berg einen tollen Blick auf die Skyline Aucklands und die umliegenden Buchten und Vororte hat, wollten wir ihnen diesen nicht vorenthalten und es war ein perfekter Einstieg für meine Eltern.

Logistisch und ökonomisch bewegten wir uns in unserem Toyota Bus fort und der Camperbus meiner Eltern blieb nachvollziehbarer am Platz stehen. Nach “entspannter” Parkplatzsuche im Central Business District zeigten wir meinen Eltern die (von uns gekührten) Hightlights Aucklands. Wir marschierten mit kleinen, geplanten Umwegen durch die Queens Street, durch Kaufhäuser und die vielen netten Geschäfte. Spontan erstanden wir für meinen Papa ein Paar Crocs zum Schnäppchenpreis bei “Number 1 Shoes”. Ein kurzer Boxenstopp bei “Mrs. Higgins Ovenfresh Cookies” versorgte uns mit Kalorien und nötiger Energie. Meine Eltern konnten sogar noch kurz einen Blick auf unser neuerstandes Postfach (s.u.) werfen. Der Besuch im Internetcafé unseres Vertrauens zeigte meinen Eltern wie der günstigste Preis der Stadt zu Stande kommt - keimfreie Tastaturen und sauerstoffreiche Luft sucht man hier vergebens. 2 NZD die Stunde sind halt billig …

Die Stadtführung ging weiter - jetzt wieder im Auto - durch den von uns geliebten Stadtteil Parnell, weiter Richtung “Eden Terrace”. In der Virgina Avenue haben wir ja das Zimmer ab Ende November 2008 in der WG angemietet. Für meine Eltern natürlich ein schöner Einblick in das Kiwisammler-Projekt. Der Weg dahin war leider von den einer Großstadt angemessenen Staus begleitet - aber auch die Rushhour gehört zu Auckland dazu. Um dem Verkehr etwas Zeit zum Abfließen zu geben gingen wir gemeinsam zum New World Supermarkt. Die Zutaten für die gewünschten Spaghetti Bolognese fanden schnell ihren Platz im Einkaufswagen - eine schmucke Auswahl an neuseeländischen Weißweinen passte optisch einfach zu gut dazu.
Der Abend war wieder zu kurz. Gespräche, das Essen und der Wein waren klasse. Noch haben wir alle vier nicht verinnerlicht, dass unsere Gesprächsdauer nicht bei der neuseeländischen Telecom bezahlt werden muss - und dass wir uns die nächsten 3 Wochen permanent sehen können und werden.

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